Am Abend in Waitomo machten wir uns dann kurz vor Sonnenuntergang auf den Weg zu einem Rundweg, der ca. 30 Minuten dauern sollte - der "Natural Tunnel Walk" im Ruakuri Scenic Reserve. Am Campingplatz wurde uns gesagt, dass an einer gewissen Stelle bei einer Brücke bei Einbruch der Dunkelheit Glühwürmchen zu sehen sein sollen.
Zuversichtlich sind wir also gestartet - mitten in den dichtesten Urwald! Es wurde immer dunkler, und uns wurde doch etwas mulmig zumute... Es war aber unglaublich beeindruckend. Mitten durch den Dschungel, riesige Bäume und Farne, alles grün, Schluchten mit tosenden Flüssen - und natürlich die Tunnel! Plötzlich stand man wieder vor einer Felswand, durch die nur ein kleiner (oder auch größerer) natürlich entstandener Tunnel hindurchführte. Manche hat die Zeit sehr schön geformt, und in einer haben wir sogar ein Glühwürmchen entdeckt und fotografierten können (der kleine leuchtende Punkt am letzten Foto *g* Die Fäden sind klebrig, damit fangen sie Insekten).
Aber natürlich - wie immer in den letzten Tagen - hat es immer stärker zu Regnen begonnen. Zum Schluss hat es wieder aus vollen Eimern geschüttet, und wir standen mitten im finsteren Urwald und starrten auf die Höhle, aus der die Glühwürmchen kommen sollten... Natürlich hat sich nichts getan; ich wär bei dem Wetter auch lieber nicht heraus gekommen. Wusstet ihr, dass Regenschirme undicht werden können?!!! Naja, schlussendlich haben wir dann aufgegeben und sind zurück zum Campground gefahren. Dort hatten wir dann alle Hände voll zu tun, uns und unser ganzes Zeug irgendwie trocken zu legen (so viel Platz um alles zum trocknen aufzuhängen ist in so einem Camper ja dann auch wieder nicht...).
Zuversichtlich sind wir also gestartet - mitten in den dichtesten Urwald! Es wurde immer dunkler, und uns wurde doch etwas mulmig zumute... Es war aber unglaublich beeindruckend. Mitten durch den Dschungel, riesige Bäume und Farne, alles grün, Schluchten mit tosenden Flüssen - und natürlich die Tunnel! Plötzlich stand man wieder vor einer Felswand, durch die nur ein kleiner (oder auch größerer) natürlich entstandener Tunnel hindurchführte. Manche hat die Zeit sehr schön geformt, und in einer haben wir sogar ein Glühwürmchen entdeckt und fotografierten können (der kleine leuchtende Punkt am letzten Foto *g* Die Fäden sind klebrig, damit fangen sie Insekten).
Aber natürlich - wie immer in den letzten Tagen - hat es immer stärker zu Regnen begonnen. Zum Schluss hat es wieder aus vollen Eimern geschüttet, und wir standen mitten im finsteren Urwald und starrten auf die Höhle, aus der die Glühwürmchen kommen sollten... Natürlich hat sich nichts getan; ich wär bei dem Wetter auch lieber nicht heraus gekommen. Wusstet ihr, dass Regenschirme undicht werden können?!!! Naja, schlussendlich haben wir dann aufgegeben und sind zurück zum Campground gefahren. Dort hatten wir dann alle Hände voll zu tun, uns und unser ganzes Zeug irgendwie trocken zu legen (so viel Platz um alles zum trocknen aufzuhängen ist in so einem Camper ja dann auch wieder nicht...).
Der nächste Morgen begann schon um 4:30 Uhr - zu diesem Zeitpunkt ging bei einem Nachbarn der Feueralam los, der dann ununterbrochen bis zu unserer Abfahrt um ca. 10 Uhr (!!) einen unglaublichen Lärm gemacht hat. Irgendwie hat es keiner geschafft ihn auszuschalten.
Ich kam gerade aus dem Waschraum, als mir irgendwas komisch vorkam.. Es hat echt kurz gedauert bis ichs gecheckt hab:
Ich kam gerade aus dem Waschraum, als mir irgendwas komisch vorkam.. Es hat echt kurz gedauert bis ichs gecheckt hab:
SEHT IHR DAS?!?! Wir konnten es selber kaum fassen: Der allererste Fleck blauer Himmel und die allerersten Sonnenstrahlen seit unserer Ankunft hier in Neuseeland! Unglaublich oder? :)
Der Stopp des Tages war heute der "Native Bird Park" mit Kiwi House in Othorohanga. Das ist ein Vogelpark mit lauter einheimischen Vögeln, unter anderem auch eine der sehr wenigen (wenn nicht die einzige?) Gelegenheit, um echte Kiwis (also die Vögel) zu sehen. Die sind in freier Wildbahn nur sehr sehr selten zu sehen, da sie nachtaktiv und nicht sehr verbreitet sind.
Die Kiwis werden dort so gehalten, dass sie bei Tag die Nacht simuliert bekommen und daher wach sind und besichtigt werden können. Sie sind in einem Gehege in einem ganz dunklen Raum, sehen kann man sie nur durch schwaches Licht (-> Mondlichtsimulation). Wir waren völlig begeistert von diesen Vögeln! Ganz geschäftig düsten sie im Gehege herum und steckten immer wieder ihre langen Schnäbel ganz in die Erde, um Würmer zu suchen. Gar nicht zu glauben wie schnell sie sind! Und sie sehen irgendwie total lustig aus, es machte viel Spaß ihnen zuzusehen! Dann gingen wir noch durch den restlichen Park.
Die Kiwis werden dort so gehalten, dass sie bei Tag die Nacht simuliert bekommen und daher wach sind und besichtigt werden können. Sie sind in einem Gehege in einem ganz dunklen Raum, sehen kann man sie nur durch schwaches Licht (-> Mondlichtsimulation). Wir waren völlig begeistert von diesen Vögeln! Ganz geschäftig düsten sie im Gehege herum und steckten immer wieder ihre langen Schnäbel ganz in die Erde, um Würmer zu suchen. Gar nicht zu glauben wie schnell sie sind! Und sie sehen irgendwie total lustig aus, es machte viel Spaß ihnen zuzusehen! Dann gingen wir noch durch den restlichen Park.
Ausgestopfte Kiwis - die echten durfte man leider nicht fotografieren!
Das ist ein Kea, ein neuseeländischer Bergpapagei
Es gibt also solche Kiwis:
und solche:
Und die Einheimischen hier nennen sich selbst auch Kiwis. Die haben wir euch aber nicht fotografiert. ;)
Nach der Tour war es so sonnig, dass wir zum ersten Mal unsere Sonnencreme gebraucht haben. Ganz begeistert aufgrund der Kiwis und des Wetters fuhren wir los Richtung Opunake (Fahrzeit ca. 3,5 h). Aber die Freude währte leider nicht lange: Schon wieder begann es zu schütten. Diesmal war es auch noch sehr windig, beim doch recht hohen Camper gar nicht so ungefährlich. wir wissen zwar eh, dass wir auch aus dem "Sauwetter" das Beste machen sollen, aber schön langsam waren wir wirklich etwas verzweifelt weil es uns einfach schon reichte.
Manchmal gab es aber auch Regenpausen. Das erste Bild ist von den Plantagen von denen ich euch schon erzählt hab: Außen hohe Bäume, innen Plantagen.
Urwald
Der erste schwarze Strand an dem wir vorbeigekommen sind
Am Nachmittag erreichten wir New Plymouth, wo wir etwas einkauften und Essen gingen (2 große Pizzen im Pizzahut gesamt umgerechnet nur ca. 8 €), natürlich auch wieder bei strömendem Regen. Deprimiert fuhren wir weiter Richtung Opunake.
Unser Campground für diese Nacht, der Opunake Beach Holiday Park liegt direkt am tollen schwarzen Strand. Als wir unserem Ziel immer näher kamen dann die Überraschung: Die Regenwolken zogen in Richtung Land ab und über dem Meer zeigte sich immer mehr Blau! Es wurde immer schöner und schöner, wirklich toll!!! Wir haben uns sehr gefreut. Schnell die Wäsche in die Waschmaschine geschmissen, und schon waren wir unterwegs zum schwarzen Strand, wo gerade Ebbe war:
Das erste Mal Kontakt mit der Tasmanischen See!
Danach musste die Wäsche in den Trockner umgeladen werden, und bis sie fertig war machten wir einen kleinen Rundweg mit schöner Aussicht auf das Meer und die Küste. Mittlerweile war es so schön, dass sogar Mt Taranaki (ein Vulkan) aus dem Nebel auftauchte!
Aussicht auf unseren Campground
Der Sonnenuntergang direkt über der Bucht war wunderschön:
Als die Sonne weg war, machten wir uns auf in die Küche um unser Abendessen zu kochen. Plötzlich wurden draussen die Leute ganz hektisch und begannen herumzulaufen. Ein Blick auf den Himmel zeigte uns warum - und Mike rannte ebenfalls um die Kamera :D
WAHNSINN, oder?! Der Himmel brennt :) Es war unglaublich.
In der Früh hat es übrigens dann wieder geschüttet. Aber macht nichts.
Wir machen uns auf den Weg nach Wellington.
In der Früh hat es übrigens dann wieder geschüttet. Aber macht nichts.
Wir machen uns auf den Weg nach Wellington.
wunderbar!
AntwortenLöschengroßartige fotos, danke!
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