Gestern gab es nichts besonderes zu berichten. Wir haben etwas länger geschlafen und sind dann von Queenstown nach Te Anau weitergefahren. Es lag nichts auf der Strecke was zu besichtigen gewesen wäre, auch die Gegend war nicht so besonders spannend. Dafür war es aber so dermaßen windig wie noch nie! Teilweise war das wirklich schon gar nicht mehr lustig, mussten extrem aufpassen u. vorsichtig fahren.
Für 2 Nächte haben wir dann im "Te Anau Lakeview Holidaypark" eingecheckt.
Für den heutigen letzten Tag des Jahres stand wieder ein Höhepunkt unserer Reise am Programm - der Milford Sound! Das ist ein 16 km langer Fjord im größten Nationalpark Neuseelands, dem Fjordland Nationalpark, und bekannt für seine tolle Landschaft und die beeindruckenden Berge rundherum. Besonders auffallend ist dabei der "Mitre Peak", mit 1692m einer der höchsten Berge der Welt die direkt vom Meeresboden aufsteigen. Er ist auch einer der meistfotografierten Berge Neuseelands.
Um dem touristischen Massenansturm zu entgehen sind wir schon um halb 7 in der Früh losgefahren. 120km lagen vor uns, quer durch den tollen Park. Auf halber Strecke machten wir einen Stopp bei den "Mirror Lakes" und haben wieder schöne Spiegelungen gesehen. Leider war das Wasser durch die Enten nicht ganz so ruhig.
Zuerst ging die Fahrt durch die Ebene, nach und nach wurden die Berge neben der Straße immer höher. Ca. die letzten 30 km waren dann so ziemlich Hochgebirge.
Am "ungewöhnlichsten" auf der Strecke war der "Homer Tunnel". Ein sehr kleiner, ca. 1,2 km langer Tunnel durch den Berg mit 10% Gefälle, unbeleuchtet (Ampelregelung + Innenbeleuchtung gabs erst ab 9:00 Uhr, hatten wir dann bei der Rückfahrt), schmal, niedrig, unverkleidet (dh ein Felstunnel). Irgendwie war der eher unheimlich, waren ECHT froh als wir wieder draussen waren!
Wir hatten heute ziemliches Glück! Erstens war das Wetter ganz ok, nicht strahlend blau aber immerhin kein Regen (bei einer jährlichen Niederschlagsmenge von 6526mm und 180 Regentagen im Jahr in der Gegend gar nicht so selbstverständlich!! :) Aufgrund der starken Niederschläge hat sich im Milford Sound übrigens ein einzigartiges Ökosystem gebildet. Regenwasser ist Süßwasser, d.h. leichter als das salzige Meer. Es bildet sich daher eine 3-5m dicke, nur leicht salzige Schicht an der Oberfläche. Außerdem lösen sich durch das Regenwasser von den Berghängen Tannine, Humussäuren und organisches Material, die das Wasser gelblich färben. Diese Färbung absorbiert so viel Licht, dass die Lichtverhältnisse im Fjord in 10 m Tiefe denen auf offenem Meer in 70m entsprechen. Daher finden sich hier viele Organismen, die normalerweise nur in der Tiefsee vorkommen! Bestimmte Tiere, die im offenen Meerä in 100-200 m Tiefe leben, leben hier im Fjord in weniger als 30 m Wassertiefe. So, genug Theorie, weiter gehts!)
Zweitens hatten wir das Glück, dass Jucy (unser Camperverleih) eine Art Partnerschaft mit einem der Anbieter für Bootsfahrten auf dem Sound hat - so mussten wir nur für 1 Person die Bootstour bezahlen und bekamen die zweite gratis! Gutscheine für Muffins und Kaffee an Bord gabs noch oben drauf. Echt super!
Um 9 Uhr 15 startete also unsere Bootsfahrt auf dem Milford Sound. Die riesigen Berge und die unzähligen tollen Wasserfälle sind wirklich wunderschön und sehr beeindruckend!!
Das Schiff fuhr einmal durch den Sound bis zum offenen Meer und dann wieder zurück, Dauer ca. 1,5 Stunden. Wir kamen auch an einer Kolonie von Pelzrobben vorbei, ganz süß. Delfine und Pinguine gibt es ebenfalls, haben wir aber leider nicht gesehen.
Einmal ist das Boot sogar direkt unter einen Wasserfall gefahren; wer sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat war völlig nass :)
Diese Tour war echt genial und ein tolles Erlebnis!
Für 2 Nächte haben wir dann im "Te Anau Lakeview Holidaypark" eingecheckt.
Für den heutigen letzten Tag des Jahres stand wieder ein Höhepunkt unserer Reise am Programm - der Milford Sound! Das ist ein 16 km langer Fjord im größten Nationalpark Neuseelands, dem Fjordland Nationalpark, und bekannt für seine tolle Landschaft und die beeindruckenden Berge rundherum. Besonders auffallend ist dabei der "Mitre Peak", mit 1692m einer der höchsten Berge der Welt die direkt vom Meeresboden aufsteigen. Er ist auch einer der meistfotografierten Berge Neuseelands.
Um dem touristischen Massenansturm zu entgehen sind wir schon um halb 7 in der Früh losgefahren. 120km lagen vor uns, quer durch den tollen Park. Auf halber Strecke machten wir einen Stopp bei den "Mirror Lakes" und haben wieder schöne Spiegelungen gesehen. Leider war das Wasser durch die Enten nicht ganz so ruhig.
Zuerst ging die Fahrt durch die Ebene, nach und nach wurden die Berge neben der Straße immer höher. Ca. die letzten 30 km waren dann so ziemlich Hochgebirge.
Am "ungewöhnlichsten" auf der Strecke war der "Homer Tunnel". Ein sehr kleiner, ca. 1,2 km langer Tunnel durch den Berg mit 10% Gefälle, unbeleuchtet (Ampelregelung + Innenbeleuchtung gabs erst ab 9:00 Uhr, hatten wir dann bei der Rückfahrt), schmal, niedrig, unverkleidet (dh ein Felstunnel). Irgendwie war der eher unheimlich, waren ECHT froh als wir wieder draussen waren!
Wir hatten heute ziemliches Glück! Erstens war das Wetter ganz ok, nicht strahlend blau aber immerhin kein Regen (bei einer jährlichen Niederschlagsmenge von 6526mm und 180 Regentagen im Jahr in der Gegend gar nicht so selbstverständlich!! :) Aufgrund der starken Niederschläge hat sich im Milford Sound übrigens ein einzigartiges Ökosystem gebildet. Regenwasser ist Süßwasser, d.h. leichter als das salzige Meer. Es bildet sich daher eine 3-5m dicke, nur leicht salzige Schicht an der Oberfläche. Außerdem lösen sich durch das Regenwasser von den Berghängen Tannine, Humussäuren und organisches Material, die das Wasser gelblich färben. Diese Färbung absorbiert so viel Licht, dass die Lichtverhältnisse im Fjord in 10 m Tiefe denen auf offenem Meer in 70m entsprechen. Daher finden sich hier viele Organismen, die normalerweise nur in der Tiefsee vorkommen! Bestimmte Tiere, die im offenen Meerä in 100-200 m Tiefe leben, leben hier im Fjord in weniger als 30 m Wassertiefe. So, genug Theorie, weiter gehts!)
Zweitens hatten wir das Glück, dass Jucy (unser Camperverleih) eine Art Partnerschaft mit einem der Anbieter für Bootsfahrten auf dem Sound hat - so mussten wir nur für 1 Person die Bootstour bezahlen und bekamen die zweite gratis! Gutscheine für Muffins und Kaffee an Bord gabs noch oben drauf. Echt super!
Um 9 Uhr 15 startete also unsere Bootsfahrt auf dem Milford Sound. Die riesigen Berge und die unzähligen tollen Wasserfälle sind wirklich wunderschön und sehr beeindruckend!!
Das Schiff fuhr einmal durch den Sound bis zum offenen Meer und dann wieder zurück, Dauer ca. 1,5 Stunden. Wir kamen auch an einer Kolonie von Pelzrobben vorbei, ganz süß. Delfine und Pinguine gibt es ebenfalls, haben wir aber leider nicht gesehen.
Einmal ist das Boot sogar direkt unter einen Wasserfall gefahren; wer sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat war völlig nass :)
Diese Tour war echt genial und ein tolles Erlebnis!
Mirror Lakes
Der erste Blick auf den Milford Sound! Der hintere Berg links ist der "Mitre Peak"
Unzählige Wasserfälle!
Seht ihr das Boot unter dem Wasserfall? So sind wir dann auch hingefahren. Man beachte auch den Größenvergleich - das ist nämlich ein sehr großes Schiff!
Nochmal zum Größenvergleich... Sehr beeindruckend!
Zurück im Hafen waren wir froh, schon so früh gestartet zu sein. Da ist es so richtig rundgegangen! Halb China/Japan scheint hier unterwegs zu sein (haben schon relativ lange kein Deutsch mehr gehört - unter diesen Massen von Asiaten fällt alles andere kaum mehr auf *g*)
Am Rückweg haben wir einige Stopps eingelegt. Den ersten bei "The Chasm". Ein ca. 15minütiger Rundweg führte uns zu einer tiefen Schlucht mit beeindruckend ausgewaschenen Felsen. Als wir zum Parkplatz zurückkamen saß dann direkt bei unserem Camper ein Kea! Das sind neuseeländische Bergpapageien, die gerne mal Scheibenwischerblätter und Dichtungen von den Autos fressen! Glücklicherweise zeigte "unser" Kea keine diesbezüglichen Ambitionen. :)
Am Rückweg haben wir einige Stopps eingelegt. Den ersten bei "The Chasm". Ein ca. 15minütiger Rundweg führte uns zu einer tiefen Schlucht mit beeindruckend ausgewaschenen Felsen. Als wir zum Parkplatz zurückkamen saß dann direkt bei unserem Camper ein Kea! Das sind neuseeländische Bergpapageien, die gerne mal Scheibenwischerblätter und Dichtungen von den Autos fressen! Glücklicherweise zeigte "unser" Kea keine diesbezüglichen Ambitionen. :)
Dann ein weiterer Stopp vor (aufgrund der roten Ampel) und nach dem Homer Tunnel.
Zum Abschluss machen wir noch den "Lake Gunn Nature Walk", ein Rundweg der ca. 45 Minuten dauerte. Er führte durch schönen Urwald mit tollen hohen Bäumen, alles sehr grün & mit Moos bewachsen.
Jetzt sind wir müde und gehen wahrscheinlich bald schlafen, war ein langer Tag. Das wird also vermutlich das erste verschlafene Silvester unseres Lebens ;D Aber das macht nichts, es fühlt sich ebensowenig nach Silvester an wie nach Weihnachten und morgen haben wir wieder eine lange Fahrt mit vielen sehenswerten Stopps.
Bin gespannt wie unsere Nachbarn hier am Campground das sehen werden - direkt gegenüber von uns haben einige ein großes weißes Zelt mit einem Kreuz darauf aufgebaut, und jetzt sitzen viele Leute mit großen Mexikanerhüten davor und trinken.. (??!) *g* Irgendwie etwas komisch. Mal sehen.
Wir wünschen euch allen einen GUTEN RUTSCH ins neue Jahr!!! Viel Spaß beim Feiern, trinkt halt einen Sekt für uns mit :) (obwohl, Sekt haben wir auch schon eingekühlt. Trinken wir morgen um 12:00 Uhr Mittags, wenn bei euch die Korken knallen. Wir feiern also mit euch mit! :))
Bis bald!
Bin gespannt wie unsere Nachbarn hier am Campground das sehen werden - direkt gegenüber von uns haben einige ein großes weißes Zelt mit einem Kreuz darauf aufgebaut, und jetzt sitzen viele Leute mit großen Mexikanerhüten davor und trinken.. (??!) *g* Irgendwie etwas komisch. Mal sehen.
Wir wünschen euch allen einen GUTEN RUTSCH ins neue Jahr!!! Viel Spaß beim Feiern, trinkt halt einen Sekt für uns mit :) (obwohl, Sekt haben wir auch schon eingekühlt. Trinken wir morgen um 12:00 Uhr Mittags, wenn bei euch die Korken knallen. Wir feiern also mit euch mit! :))
Bis bald!